Nach dem Sieg in Schaan, dem 31.Rang in Südafrika und dem 41.Rang in Offenburg gings leider nicht mehr weiter mit mir und dem Team Felt. Am letzten Sonntag waren wir mit der Nationalmannschaft am Weltcup in Houffalize. Am Start liefs ganz gut, hatte auch gute Beine, aber bereits nach einer halben Runde hatte ich ein brennen im Hals und bekam fast keine Luft mehr, musste daher das Rennen auch vorzeitig beenden. Das nächste Rennen werde ich am Samstag in Solothurn fahren, ich denke dort wird’s wieder besser laufen. Momentan werde ich mit der Teamsuche noch etwas beschäftigt sein. :s
Internationali d'italia Montichiari Ich wusste aber das ich mit meiner Erkältung heute nicht 100% fit war, so kam es dann auch im Rennen. Am Start liefs noch ganz gut und ich konnte mit der Spitzengruppe mitfahren, bereits aber in der 2 von 6 Runden musste ich abreisen lassen und meinen eigenen Rhythmus fahren. Am Ende des Rennens kam ich dann auf dem 12.Platz ins Ziel
Maremma Cup Massa Marittima nun bin ich wieder zurück aus der Toscana. Nach dem verpazten ersten Wochenende musste dieses Wochenende etwas mehr rausschauen. Das Wetter war super, nur die Strecke noch nicht ganz trocken. Aber gut fahrbar. Ich startete gut ins Rennen und ich fühle mich sehr gut, bis ich in der 4ten von 6 Runden einen Stein bei der Bachdruchquerung traff der mir den Pneu aufschlitzte. Zu diesem Zeitpunkt war ich mit 10 sek. Rückstand auf Nino Schurter auf dem 4 Rang. Bis ich dann den weiten Weg zur Techzone geschafft hatte war ich auf den 8ten Rang zurück gefallen. Im Ziel wars dann der 6te Rang der noch rausschaute.
Int.Radquer Meilen am letzten Sonntag fand das Internationale Radquer von Meilen statt. Das Wetter war wie bei einem echten Quer. Es lag Schnee neben der Strecke und die Strecke selbst war eine Puure Schlammstrasse. Um 14.30 war dann der Start, ich kam sehr gut weg und lag an 3 Position. Hatte jedoch dann mit der kälte mühe und wurde dann ziemlich durchgereicht. So ab Rennhälfte fing ich mich dann wieder etwas und konnte ein höheres Tempo fahren wie zuvor. So kam ich nach einer Stunde ziemlich durchgefrohren auf dem 8ten Rang und als 4ter Schweizer ins Ziel. Dies wär natürlich ohne mein Papa und Mama nicht möglich gewesen, denn sie hatte fast mehr Arbeit wie ich. Papa musste das Quervelo in 3min Waschen und wieder in die Wechselzone gebuckelt haben. Bin jetzt jedoch richtig froh kommt die langersehnte Pause.
Int.Radquer Steinmauer am letzten Sonntag fand das Internationale Radquer von Steinmauer statt. Bei sonnigem Wetter starteten wir pünktlich um 14.30. Ich kam gut weg am Start und war in der ersten Engpassage bereits auf der 2ten Position. Ab der 2ten von 10 Runden waren wir dann nur noch eine 5er Spitzengruppe, (ich, Frischi, Lukas Flückiger und 2 Belgier) der Rhythmus war sehr unregelmässig, manchmal wieder brutal schnell und dann wieder voll langsam. Genau dieser Rhythmus der mir entgegenkommt. ☺ Als es dann auf die letzte Runde ging versuchte ichs dann alleine, ich kam etwas von der Spitzengruppe weg, aber um einen endscheidenden Vorsprung rauszufahren fehlte mir einfach etwas die nötige Power. Ich wurde wieder eingeholt und es reichte dann noch für Rang 3. Gewonnen wurde das Rennen von Frischi vor Lukas Flückiger.
Radquer Wädenswil und Schmerikon Nun wurde auch die Radquersaison gestartet. Am Samstag um 21.00 abends fiel der Startschuss zum Auftaktsrennen in Wädenswil. Ich musste wie immer bei den Radquers fast zuhinterst einstehen (weiss zwar gar nicht warum denn es hat sogar jeweils solche Fahrer vor mir die ihr erstes Radquer fahren), was natürlich beim Quer ein riesen Nachteil ist. Die Verhältnisse waren nicht grad super, aber könnten auch schlechter sein, kalt und schlammig dafür von keinen Regen. Ich fuhr meine Runden und kam dann auf dem 21. Rang enttäuscht ins Ziel. Am Sonntag dann beim Badiquer in Schmerikon genau das selbe, zuhinderst einstehen und dann möglichst schnell starten. Dies gelang mir dann auch recht gut, als ich zur Spitzengruppe auffuhr verlor ich mein Hinterrad beim Antritt nach der Laufpassage. Bis ich s Rad wieder drin gehabt habe, war der Zug abgefahren. Am Ende wurde ich dann 17ter und war natürlich unglücklich darüber, der Zeitrückstand war nur gering und ohne Panne wäre mehr drin gelegen. Ich bin seit der Gimondibike immer ziemlich erkältet, ich dachte mir aber das geht schon, war dem aber nicht so. ☹
Teampresentation und Gimondibike Am letzten Wochenende fand die Teampresentation von meinem zukünftigen Team Felt International an der Gimondibike statt. Ich freute mich sehr darauf, da wir auch wirklich ein super Team mit Kashi Leuchs, Andy Kugler, Emil Lindgren, Andrea Tiberi und mir haben. Das Rennen bei der Gimondibike war eigendlich nebensächlich und für mich ausserdem nicht allzulange. Denn bereits nach etwa einem drittel hatte ich einen Platten. Zu diesem Zeitpunkt fuhr ich in der Spitzengruppe mit und fühlte mich auch gut. Da das Rennen über eine Runde von 38km führte war mit meinen Collelaufrädern nichts zu machen und ich musste aufgeben.
Swisspowercup Bern Gestern viel der Startschuss zum Swisspowercupfinale in Bern. Durch den HC Status hatte es auch viele der Topfahrer am Start. Das Wetter war sehr regnerisch bis kurz vor dem Start, darum wurde die Strecke nicht gerade besser zufahren sondern eher etwas schlechter. 5min vor dem Start schaltete mir die Schaltung hinten nicht mehr schön bei meinem Regenlaufradsatz, ich wechselte dann bei diesem Wetter mit den Schönwetter Colle, was ein schlechter Endscheid war bei diesen Bedingungen. Um 14.00 erfolgte dann der Startschuss, ich kam gut weg übernahm dann kurz die Führung, doch bereits im ersten langen Anstieg durch den Schlamm hatte ich meine Probleme überhaupt hoch zu kommen. In den Kiesteilen konnte ich wohl etwas aufdrehen und einige plätze gutmachen. So fuhr ich dann so meine Runden und kam noch auf dem 14ten Platz ins Ziel. Es wäre mehr dringelegen heute, aber ich bin jetzt zuversichtlich auf den Weltcupfinal der am kommenden Sonntag in Schladming ausgetragen wird.
Schweizermeisterschaft Seon Letzten Sonntag fand die Schweizermeisterschaft in Seon statt. Der Kurs wies alles auf was ein Bikerennen braucht, es hatte wirklich alles, von Sprüngen bis hin zur Teerstrasse. Mir gefiel die Strecke sehr gut, bereits vor 2 Wochen als ich mal auf dem Kurs war fand ich ihn Cool. Der Start verlief für mich dann gut, Frischi machte in der Startrunde und anfangs der 1sten von 8 Runden Tempo. In der 2ten Runde dann konnten sich Flo und Guschi etwas von uns absetzten, doch als der heftige Regen einsetzte konnten ich und Frischi zu Flo und Guschi aufschliessen. Durch einen Fehler von Guschi und ein Radwechsel von Frischi (wir vom SwisspowerTeam waren alle mit Trockenreifen gestartet) konnte uns Flo in der Abfahrt entwischen, wobei für mich das Positiv war, denn so musste ich keine Führungsarbeit verrichten. In der 6ten Runde war dann Lukas Flückiger zu uns aufgeschlossen. Zu 3 gingen wir auch auf die letzte Runde und auf dem Podium gabs nur noch 2 freie Plätze, als Flückiger das Tempo verschärfte am steilen Aufstieg konnte ich gut folgen, ich versuchte dann gleich das Tempo hoch zu halten, brachte ihn aber nicht vom Hinterrad weg, am letzten Anstieg war er mit seinen Regenreifen im Schlamm besser dran und distanzierte mich. Ich kam auf dem 3ten Platz ins Ziel und war sehr zufrieden damit.
Citysprint Chur und Swisspowercup Savognin letztes Wochenende fand die Hautprobe für die Schweizermeisterschaften die am kommenden Wochenende folgt statt. Am Freitagabend fuhren wir einen Citysprint in der Churer Innenstadt und am Samstag den Swisspowercup in Savognin. Der Citysprint in dem ich letztes Jahr zweiter wurde fand dieses Jahr bei sommerlichen Temperaturen statt. Dort wurde zuerst eine Quali und dann die Läufe wo sich die besten 32 Qualifizieren im K.O System gefahren. In der Quali war ich wie im Vorjahr hinter Adrian Kiener zweiter. So kam es dann auch im Finale wieder, ich kam am Start noch gut weg, doch ich hatte über den Sprung keine Chance gegen den 4Crosser und wurde wie im Vorjahr erneut zweiter. Am Samstag dann das Wetter komplett umgekehrt, es regnete wie verrückt und die Strecke hatte viele Wiesenpassagen die zur Laufstelle wurden. Bereits in der Startrunde hatte ich in den Abfahrten viele Ausrutscher und verlor bereits schon ziemlich viel an Plätze und Zeit. Das sich dann an der Motivation ziemlich schnell rächte und ich einfach noch so meine Runden drehte. Als dann bereits nach 2 von 7 Runden das Wechslerrad blockierte und eigendlich so die meisten Gänge nur so übersprangen fuhr ich noch 2 Runden weiter und gab das Rennen dann auf.
XC Battle Kaprun Am Freitagabend fand der 3te XC Battle in Kaprun statt. Hier wird zu 6 gestartet und jeweils 3 Fahrer kommen in die nächste Runde, bis hin zum Finale. Ich kam ziemlich locker durch die Vorrunden bis ins Finale. Dort traffen dann alle weitergekommenen Fahrer aufeinander, 3 davon waren Schweizer, Guschi, Bischi und Ich. Dann aber verpasste ich den Start total und musste bereits einen kleinen Rückstand der einiges an Kraft kostete gutmachen. Als ich an 2ter Stelle war hinter Guschi, attackierte dann Federspiel (er hatte bereits die Woche zuvor den XC Battle in Westerndorf gewonnen) Guschi und ich waren komplett überrascht von diesem Angriff und konnten nicht mehr reagieren. Somit gewann Federspiel vor Guschi und mir. Es war aber wieder mal ein riesen Spass. ☺
Swisspowercup Champery Gestern fand der Swisspowercup in Champery statt. Ich war ziemlich motiviert und startete super ins Rennen. Ich übernahm gleich nach dem Start die Führung aber bereits im ersten ¼ der Wurzelpassage holte ich mir einen Platten am Hinterrad. Zu schade, denn bis zur Techzone wars noch ziemlich weit und als ich wieder aus der Techzone kam war ich ca. 30ter. Ich startete dann eine Aufholjagt und kam bis auf Platz 7 vor, dann aber wieder ein Platten, genau an der selben Stelle, dann aber war die Motivation wirklich weg, denn zwischendrin musste ich nochmals an die Techzone weil die hintere Bremse heftig steifte. Ich gab dann das Rennen ziemlich unglücklich auf, denn es wäre viel dringelegen.
WM Val di Sole Am letzten Sonntag fand die WM in Val di Sole statt. Ich reiste bereits am Dienstag nach Naturns in den Lindenhof. Dort fühl ich mich immer sehr wohl. Am Freitag dann gings weiter nach Val di Sole. Dann am Sonntag fand das Rennen über 7 Runden statt. Zum ersten mal in dieser Saison startete ich schlecht ins Rennen. Ich wollte unbedingt nach vorne, dadurch musste ich immer von der Ideallinie abfahren und in der Wiese durch die Schlaglöcher, dies ging natürlich brutal an die Kraftreserve. Als ich mich bis etwa auf Pos. 20 vorarbeitete ging mir die Kraft regelrecht aus und ich musste das Rennen bereits nach 1.5 Runden aufgeben. Irgendwie lag mir die Strecke doch nicht so in Val di Sole, bereits im Freitags Training stürzte ich und zog mir eine leichte Prellung an der Wade zu sowie etwas wie eine Verstauchung des Daumens. Um so mehr aber freute ich mich für meine beiden Kollegen Florian Vogel und Ralph Näf, die beiden holten Silber sowie Bronze, SUPER Cool!
Weltcup Fort William Am letzten Samstag fand der 5te Weltcuplauf in Fort William statt. Wir reisten direkt nach Andorra an die Costa Brava, blieben dort bis am Mittwochvormittag und reisten dann nach Schottland. Als wir in Schottland ankamen traute ich meinen Augen nicht, es war zum ersten mal schönes Wetter, und das blieb auch in den kommenden Tagen so. Dies machte auch die 7.5km lange Strecke etwas schneller aber nicht unbedingt einfacher. Es waren 6 Runden zufahren und ich startete sehr gut ins Rennen. Fuhr von beginn an in der 5 köpfigen Spitzengruppe gut mit. Ich fühlte mich nach wie vor super und hatte nie das Gefühl überdreht zu haben, doch Mitte der 5ten Runde bekam ich Beinkrämpfe und ich musste die Spitzengruppe ziehen lassen. Verlor dann noch zahlreiche Plätze in der letzten Runde und kam so auf dem 12ten Rang ins Ziel. Meine Teamkollegen Florian Vogel und Nino Schurter fuhren einen Doppelsieg ein und ich freute mich riesig darüber.
Swisspowercup Gränichen Am letzten Sonntag fand der 4te Lauf des Swisspowercups in Gränichen statt. Ich war ziemlich motiviert, nicht zuletzt weil mir die Stecke sehr gut liegt. Sie weisst sehr viele Richtungsänderungen auf und immer ein auf und ab. Am Start kam ich auch ganz gut weg, bekam dann aber ziemliche Atembeschwerden (ich reagiere empfindlich auf Gräser und Pollen) und erholte mich dadurch kaum mehr. Danach musste ich sehr viel Tempo rausnehmen und wurde durchgereicht. Als ich mich Ende des 2/3 des Rennens wieder einigermassen erholt habe wars dann natürlich zu spät. Ich fuhr dann noch auf den 9ten Platz vor, dass mit der schnellsten Rennrunde in der Schlussrunde.
Europameisterschaft St.Wendel Letzten Sonntag fanden die Europameisterschaften in St.Wendel statt. Bei der letzten Europameisterschaft in St.Wendel im Jahr 2001 holte ich die Bronzemedallie bei den Junioren und war dadurch natürlich sehr motiviert. ☺ Um 13.30 fiel dann der Startschuss und ich kam gut weg, doch bereits nach einer halben Runde hatte ich irgendwie keinen Power mehr und viel von der 10ten Position ca. auf Platz 30 zurück. Ich muss ehrlich sagen, danach war meine Motivation nicht mehr allzugross. Ich fuhr einfach noch meine Runden und kam dann nur auf dem 28ten Rang ins Ziel.
Weltcup Madrid Gestern fand der 3te Weltcup in folge statt. Am Freitagmorgen flogen wir ab und kamen so auch bereits am Vormittag in Madrid an. Die Strecke ist sehr schnell und auf sandigem Boden. Am Sonntag um 12.30 viel dann der Startschuss im Madrider Stadtpark. Der Start verlief für mich ziemlich gut und ich konnte 4 von 7 Runden lang in der Spitzengruppe mitfahren. Dann aber stürzte ein Fahrer vor mir und ich musste voll auf die Bremse drücken, so dass der hinter mir fahrende Fahrer auf mich auffuhr und ich dann mit ihm verhaderte (Schnellspanner und Speichen), dies kostete mich den Anschluss zur Gruppe. Ich fuhr dann der Rest des Rennens in der Verfolgergruppe und kam so noch auf den guten 10ten Rang und somit meinem besten Weltcupergebnis ins Ziel.
Weltcup Offenburg Dieses Wochenende fand der 2te Weltcup in Offenburg statt. Das Wetter war einfach Perfekt und die Zuschauer erschienen in Scharen. Laut Veranstalter waren 25000 Zuschauer Live mit dabei. Die Strecke ist sehr attraktiv für Zuschauer sowie für die Fahrer. Um 14.00 fiel der Startschuss, ich reihte mich am Start so um Position 15 ein, spürte aber das der Power einwenig fehlte, viel danach auch um einige Positionen zurück, ich hatte einfach keinen Rhythmus mehr. ☹ Etwa bei Rennhälfte fuhr dann Frischi auf mich auf und wir konnten gut zusammen fahren, so dass wir von ca. Platz 23 bis auf die Plätze 17 (Frischi) und 18 (Ich) vorfuhren. Mehr Resultate unter www.uci.ch
Weltcup Houffalize Der Startschuss zum ersten Weltcup fiel am letzten Wochenende, erneut waren über 250 Fahrer in Houffalize (Belgien) am Start. Die Stecke wurde etwas abgeändert, d.h sie wurde etwas schlechter. Anstelle einem schönen Waldaufstieg fuhr man dieses Jahr aussen auf dem Teer rum. Das Rennen ging über 5.5 Runden. Erneut war der Startanstieg brutal, eine Teerstrasse, Hauptstrassenbreit, ca. 15% (geschätzt) steil und 1.5km lang. Pünktlich um 14.00 starteten wir zum ersten Weltcuprennen. Ich kam gleich zu beginn sehr gut weg und war oben am Teerstutz an etwa 7ter Position. Ich konnte die Position 10 aber nur für 1.5 Runden behalten, dannach musste ich etwas Tempo rausnehmen. Viel dann bis etwa an die 23 Stelle zurück, auf einmal lief es dann wieder besser und ich konnte mich am Ende noch auf den 16ten Schlussrang vorarbeiten. Das Rennen dauerte 2h13min für mich. Ich bin natürlich sehr zufrieden mit dem Resultat, dies war jetzt mein bestes Weltcupergebnis überhaupt. Ich bin sehr zuversichtlich auf die nächsten Weltcups, weiter geht’s am kommenden Wochenende mit dem Weltcup in Offenburg. (1Autostunde von Basel)
Mit etwas Pech in Muttenz Dieses Wochenende fand das Swisspowercup Rennen in Muttenz statt. Wie üblich in Muttenz fuhren wir am Samstag um 18.00 noch das Short Race. Dies führte nur auf der Pferderennbahn über eine Runde die 900m war, diese galt es 13mal zu umfahren. Es wurde sehr taktisch gefahren, unsere (Swisspower MTB Team) Taktik ging nicht auf und es war keiner von uns in der endscheidenden Spitzengruppe dabei, am Ende reichte es für mich nur auf den 8ten Rang und für Frischi auf den 10ten Rang. Am Sonntag dann gings mit dem CrossCountryrennen weiter, die Stecke führte über 3 Bahnrunden und 9 Runden. Die Strecke im Muttenz die schnellste Stecke des Swisspowercups. Ich startete gut ins Rennen, war mit Susi und Lukas Flückiger auf der Verfolgung zum Spitzentrio Vogel, Gujan und Fontana. Ich fühlte mich sehr gut zu diesem Zeitpunkt, bis ich Anfangs der 4ten Runde einen Platten am Hinterrad hatte und daher denn Anschluss zur Gruppe verlor. Ich war grad fertig mit dem Radwechsel als die hintere Gruppe mit Frischi zu mir aufschloss. Meine Motivation war natürlich bereits nicht mehr so gross, ich bemerkte dann das meine Hinterradbremse so stark streifte dass ich dadurch 2 Runden später erneut in die Techzone musste und verlor daher erneut denn Anschluss zur Gruppe. Der Rest des Rennens musste ich alleine fahren, was auf dieser Runde ein grosser Nachteil war. Ich kam unglücklich mit etwas Pech (eigendlich ist ja bei nem Platten immer der Fahrer schuld) auf dem 13ten Rang ins Ziel.
Durchzogenes Rennen in Winterthur Am letzten Samstag fand der Swisspowercup in Winterthur statt. Wie bereits im letzten Jahr war die Strecke sehr schnell und praktisch alles auf Kies. Wir hatten sehr viel glück mit dem Wetter, war zwar ziemlich kalt aber trocken. Obwohl die Strecke nicht rundum trocken war. Es galt 1 Startrunde plus 7 Runden zufahren. Ich kam erneut gut weg am Start und führte nach der Startrunde, die etwa 2km war das Feld an. Die erste Runde hatte ich dann aber bereits schwere Beine und konnte meinen beiden Teamkollegen Flo und Nino nicht mehr folgen. Ich fuhr wie im Eco Modus, ich hatte einfach keinen Druck mehr auf der Pedale. So wurde ich nach 4 von 7 Runden bis ca. zum 15 Platz durchgereicht. Auf einmal kam wieder ein Lichtschimmer und die Beine gingen wieder etwas besser. Ich holte wieder auf und auch die Rundenzeiten waren jetzt besser. Ich kam so noch bis auf Platz 7 vor und war als 4ter Schweizer im Ziel. Natürlich bin ich nicht sehr glücklich über Platz 7. Aber lieber 7ter als 8ter ☺.
Saisonauftakt in Buchs gut gelungen Ich war ziemlich nervös vor dem ersten Rennen dieser Saison. Da ich noch keine Rennen bestritten habe wusste ich nicht genau wie gut meine Form wirklich ist. Im Training ist das immer etwas schwer einzuschätzen. Um 14.00 fiel der Startschuss im Sonnenschein in Buchs. Genau zum richtigen Zeitpunkt kam die Sonne, die Strecke war also bis zu unserem Rennen abgetrocknet. Am Start kam ich gut weg und übernahm am ersten Stutz die Führung. Nahm dann etwas Tempo raus, so das mich Flo und Nino überholten. Somit waren wir 3 Swisspowerfahrer an der Spitze. ☺ Ich konnte das Tempo meiner beiden Teamkollegen nicht bis zum höchsten Punkt der Strecke halten. Danach fuhr ich ein konstantes Rennen immer um Platz 5-6. In der letzten Runde Attackierte dann der Italiener Marco Fontana und ich konnte ihm nicht mehr folgen. Ich kämpfte mich noch hoch und kam dann auf dem 6 Rang ins Ziel. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, immerhin war ich 3ter Schweizer und alle Schweizer sind auch vom Swisspower Team. Gewonnen wurde das Rennen von Florian Vogel vor Wolfram Kurschat und Nino Schurter
Radquersaison beendet Nun hab ich meine Radquersaison beendet und mache noch ne kleine Pause die bis zum 14ten dauern wird. Ab dann werd ich für 3 Wochen nach Südafrika ins Trainingslager gehen. Die letzten Radquers liefen nicht nach Wunsch und ich hatte dazu auch noch grosse Mühe mit dem Daumen den ich mir brach in Steinmauer. Sobald die Strecke schläge oder viele Kurven die man anbremsen musste hatte grosse Mühe den Lenker zu halten. Dies war dann auch der Grund warum ich auf die Radquer SM verzichtete.
Radquer Meilen Wie bei jedem Radquer fiel der Startschuss um 14.30. Ich kam gleich zu beginn gut weg und reihte mich auf dem 2.ten Platz ein. Ende der ersten Runde stürzte ich dann in der rutschigen Wiesenabfahrt. Verlor einige Plätze, was ja nicht schlimm war. Schlimmer war das ich keinen Rytmus mehr fand und machte viele kleine Fahrfehler. (Ich denke diese sind auf das wenige Techniktraining das ich mit dem gebrochenen Daumen nicht machen konnte zurückzuführen. Nach 4 Runden gab ich das Rennen entäuscht auf. Aber die Motivation war nach dem Sturz irgendwie wie weg.
Int. Radquer Steinmauer Am Sonntag stand das Int.Radquer von Steinmauer an. Ich fühlte mich super und wusste das ich in einer super guten Form bin. Da ich mich endlich von meiner Erkältung die ich seit der WM im September mitschleipfte erholt habe. Diesmal wurde auch nach der Weltrangliste eingestanden und ich konnte relativ weit vorne einstehen. Startete dann auch ganz gut und konnte gut in der Verfolgergruppe mitfahren. Vorne weg waren Simi Zahner und Francis Mourey. Etwa 20 Sekunden dahinter war dann die 4er Verfolgergruppe mit mir. Nach 10 von 12 Runden waren wir nur noch zu zweit in der Verfolgung. Als wir auf die Teerstrasse vor Start und Ziel einbogen knallte mich Jonathan Page einfach ab. Beim Sturz brach ich mir den Daumen sowie diverse Prellungen an der Schulter, Hüfte und Knie. (sogar der Helm ist gebrochen) Nun muss ich für 4 Wochen eine Schiene tragen sowie eine Trainingspause einlegen. Werde aber dafür ab dem 23.12 wieder bis zur SM Radquers fahren.
Radquer Wädenswil Am letzten Sonntag stand das Radquer von Wädenswil auf dem Programm. Um 14.45 fiel der Startschuss zum Rennen in der Beichlen. Die Strecke hatte sehr viele harte Schläge die ganz schön in die Knochen und Muskeln gingen. Bereits am Start konnten wir uns zufünft absetzten und dadurch wurde danach teils auch ziehmlich gebummelt. Dann aber teils auch sehr schnell gefahren. Als dann Ralph Näf in der 7 von 11 Runden das Tempo extrem verschärfte konnte nur noch Lukas Flückiger folgen. Die restlichen Runden fuhr ich dann zusammen mit Pirmin Lang, konzentrierte mich nur noch auf den 3ten Rang, denn ich unbedingt erreichen wollte. In der letzten Runde erhöhte ich das Tempo X-mal aus den Kurven, da ich vermutete er seie eh der bessere sprinter wie ich. Konnte ihn aber nicht wirklich distanzieren. Es kam trotzdem zu einem Sprint. Erfreulicherweise gewann ich diesen mit ca. 5cm Vorsprung. Somit war das Podium vollständig mit Mountainbiker. ;-) Das Radquer wurde von Ralph vor Luk und mir gewonnen.
Internationales Radquer Fehraltdorf Wie bereits letztes Jahr fiel gestern um 14.30 der Startschuss zur Radquersaison in Fehraltdorf. Die Strecke war wie bereits im letzten Jahr ziehmlich anspruchsvoll. Vorallem die holprigen Wiesenteile die sehr viel Kraft raubten. Leider musste ich mich bei der Startaufstellung zuhinterst einreihen. Auf der schmalen Startgeraden hatte man sehr schlechte Überholmöglichkeiten. So verlor ich wertvolle Zeit, die man bei einem Querrennen nicht so easy wieder aufholt. Kämpfte trotzdem weiter und konnte am Ende noch den 6 Platz rausfahren.Gewonnen wurde das Rennen von Simi Zahner vor Christian Heule. Da ich noch nicht 100% Gesund war, bin ich natürlich mit dem 6ten Platz sehr zufrieden. Somit konnte ich meinen riesen Leistungssprung den ich im Bike gemacht habe auch im Quer umsetzten. Hoffe nun auf eine gute Besserung meiner Erkältung, so dass ich mit vollen Kräften in Wädenswil am Start stehe.
Citysprint Bremgarten Am letzten Freitag fand in Bremgarten der bekannte Cityspint statt. In den Vorläufen galt es über 2 Runden à 400m jeweils auf den ersten 2 Plätzen von vier Startern ins Ziel zukommen. Ich überstand alle Runden gut und dufte im Finale über 5 Runden an den Start gehen. Kurz vor beginn begann es dann zu Regnen. Die Strecke welche auf Pflastersteinen war wurde wirklich Arschglatt. Man musste die Kurven wie auf Eis umfahren. Bereits nach dem Start konnte ich die Führung übernehmen. Musste mich dann aber in der 4ten Runde von Nino überholen lassen. Wobei er aber auch alles riskierte und einem Sturz nur mit seinem Fahrkönnen verhindern konnte. Ich versuchte ihn dann nochmals alles auf den letzten Metern, aber an ihm war kein vorbei kommen mehr. Dritter wurde Florian Vogel.
Weltcupfinale Maribor Da der Weltcupfinal bereits am Samstag stattfand fuhren wir am Donnerstag morgen nach Maribor. Ich war sehr motiviert und wollte unbedingt ein super resultat rausfahren. Als ich den Kurs sah wusste ich dass es an der Strecke nicht liegen wird. Samstags um 14.00 fiel dann der Startschuss, ich wusste dass der Start entscheidend sein wird und ich gab alles, nur war dass etwas zuviel und ich Stütze etwa 300m nach dem Start ziehmlich heftig. Ich nahm dass Rennen etwa auf Position 100 wieder auf. Hatte aber grosse Schmerzen an denn beiden Knie, setzte aber das Rennen trotzdem fort. Kämpfte mich dann immer weiter und weiter nach vorne, die Beine waren super, am Ende wars dann sogar der 22te Platz. Aber ich möchte nicht wissen was dringelegen wäre ohne Sturz, da es nun mal so passierte. Nun werd ich eine kurze geplante Pause machen (da ich mit meinen Knie eh nichts machen könnte) bevor dann in einem Monat die Radquersaison beginnt. :-)
Weltmeisterschaft Fort Williams Bereits am Montag morgen um 3.30 war wieder Tagwach und Abfahrt zum Flughafen nach Zürich. Gut in Schottland angekommen lockerte ich noch was meine Beine mit einem kurzen Training. Im Verlaufe der Woche erkältete ich mich leider ziehmlich stark und musste mich mehr auf die Gesundheit konzentrieren wie aufs Training. Es brachte auch etwas, denn bis zum Renntag war ich wieder fast Gesund. Leider nur fast, denoch war ich natürlich sehr motiviert. Am Samstag dann wars soweit, meine erste WM bei den Profis. Es war ein schöner Tag, in Schottland heisst dass, es regnete nicht :-). Mit der Nummer 42 war ich bei der Startaufstellung im vorderen Mittelfeld platziert. Ich kam dann auf dem relativ engen Parcours normal weg und konnte mich etwa auf der 20 Position einreihen. So um diese Position bewegte ich mich bis ins Ziel und wurde so 23er. Ich war nicht sehr zufrieden mit meiner Leistung am heutigen Tag, vielleicht lag es einfach an der Strecke die mir nicht so entgegen kam, aber umso mehr freute ich mich für die beiden Kollegen Ralph Näf und Florian Vogel die Silber und Bronze gewannen. SUPER gefahren!!!
Swisspowercup Final in Muttenz Am letzten Wochenende stand in Muttenz der Swisspowercup Final an. Am Vortag, d.h am Samstagabend um 18.00 wurde noch ein Shortrace gefahren. Die Strecke war sehr eng und daher ein guter Start wichtig. Dies wussten natürlich alle und dem entsprechend wurde losgerast. Ich fühlte mich super am heutigen Tag und fuhr so meinem ersten Shortrace Sieg entgegen. Ich gewann das Rennen vor Sauser und Lukas Flückiger. Am Sonntag dann fand das Hauptrennen statt. Am Start hatte ich noch etwas müde Beine vom Vortag, konnte das Tempo in der Spitzengruppe gut halten. In der 3ten von 9 Runden fuhr ich alleine mit Jose Hermida an der Spitze, bereits eine Runde später musste ich ihn am Aufstieg ziehen lassen. Lies mich dann von den Verfolgern Paulissen, Absalon und Sauser einholen um mich etwas zu erholen. Als Sauser in der 2 letzten Runde attackierte konnte nur ich seinem Tempo folgen und so kam ich auf einen super guten 3ten Rang. Dies war mit Sicherheit mein bestes Rennen in dieser Saison. Mit diesem 3ten Platz kam ich in der Gesamtwertung im Swisspowercup hinter Absalon auf Platz 2. ;-D
Abendrennen Schlanders (I) Am letzten Freitag stand in Schlanders im Südtirol ein Abendrennen an. Ich freute mich riesig und reiste direkt aus St.Moritz an. Am Start waren auch viele der Top Fahrer wie z.b der ehemalige Weltmeister Ralph Näf oder auch Roel Paulissen. Um 20.30 fiel der Startschuss, unter Flutlicht konnte ich mich bereits in der ersten von fünf Runden zusammen mit Ralph absetzten. Wir fuhren dann so bis er leider in der 4ten Runde durch einen Sturz (an der selben Stelle wie ich bei der Streckenbesichtigung stürzte, ich glaube fast das hat er von mir abgeschaut. :-D) einen Platten fing und so das Rennen aufgeben musste. So fuhr ich also ganz allein und ich hatte auch einen guten Vorsprung und vorallem noch gute Beine. Doch etwa mitte der letzten Runde fing ich einen Durchschlag und hatte auch Platten, so das mich Roel Paulissen etwa 500m vor dem Ziel noch überholte und so das Rennen gewann. Ich musste mich danach halt mit Platz 2 begnügen. Einmal mehr war dies eine super Veranstaltung mit sehr vielen Zuschauern die uns anfeuerten.
Swisspowercup Bern Der Swisspowercup in Bern wurde mit High Class Status, was gerade nach dem Weltcup eingestuft wird ausgeführt. Daher waren sehr viele Top Fahrer aus aller Welt am Start. Pünktlich um 14.00 fiel dann der Startschuss auf dem Gurten. Es waren 3 Startrunden und 7 Runden zu fahren. Am Start kam ich gut weg und konnte mich in den Top 5 einreihen. In der ersten Runde bekam ich dann bereits etwas Mühe das hohe Tempo mitzufahren. Dadurch dass die Strecke viele steile Aufstiege und holperige Abfahrten hatte erholte ich mich auch dementsprechend schlecht. Musste auch wirklich kämpfen um noch über die 7 Runden bis ins Ziel zukommen. Heute lag daher nur der 27 Rang drin. Nun werde ich für 2 Wochen nach St. Moritz ins Höhentrainingslager reisen um mich dort für die Weltmeisterschaften die anfangs September in Schottland stattfinden gut vorzubereiten.
Bundesliga St.Märgen Es hatte blos 13 grad und regnete, das aber Ende Juli. (Klimaerwärmung?) Die Strecke war schön zu fahren und ich war auch motiviert fürs Rennen. Um 14.00 fiel der Startschuss zum Classe 1 Bundesligarennen. Ich kam gut weg am Start und konnte mich in den Top 5 für 2 Runden gut behaupten. Doch dann fingen die Magenkrämpfe an und ich konnte nur noch langsam weiterfahren. 2 Runden später musste ich das Rennen etwa an 10 Postion beenden, da die Bauchschmerzen eine weiterfahrt nicht mehr möglich machten.
EM Cappadocia Bereits am Dienstag reisten wir mit der Nationalmannschaft in die Türkei. Der Grund für die frühe Anreise war in erster Linie das anklimatisieren an die sehr warmen Temperaturen. Am Mittwoch und Donnerstag wurden dann auf der Rennstrecke oft über 40 Grad gemessen. Eigendlich mag ich die Hitze sehr und es störte mich überhaupt nicht das es so warm war. Bis Sonntags aber kühlte es sehr ab und wir konnten bei angenehmen 25-30 Grad zum Rennen starten. Um 3 Uhr Nachmittags gings dann los, zu fahren galt es 1 Startrunde Plus 6 Runden, der staubige Kurs wies 3 Laufpassagen pro Runde auf und war mit einer Länge von 7km doch eher lang. Ich konnte mich in der 2 Startreihe aufstellen und war somit natürlich umso mehr motiviert. Doch heute lief der Start gegen mich, normalerweise bin ich ein sehr guter Starter, doch genau an diesem Tag und auf dieser Strecke wo der Start so wichtig war ging nichts. Ich hatte voll keine Kraft und dachte sowas gibts doch garnicht, somit war ich in der ersten Runde auf dem 55 Rang und hatte durchs anstehen bereits einen riesen Rückstand. In der 2ten Runde erholte ich mich dann aber und konnte ein gutes Tempo fahren. Ich holte Fahrer um Fahrer auf, im Ziel kam ich dann auf dem 24ten Rang an. Damit kann ich natürlich nicht ganz zufrieden sein, da mit einem normalen Start viel mehr dringelegen wäre. Aber man muss auch diese Tage nehmen wie sie sind.
XC Battle Kaprun Nun stand wieder mal der XC Battle in Kaprun an. Ich freute mich riesig über den Event. Der Modus ging wie folgt: Immer 6 Elite Fahrer gegeneinander, die schnellsten 3 kommen in die nächste Runde. In den Vorläufen war ein Sprintrennen über 4 Runden und im Finale dann über 6 Runden zu bewältigen. Die Strecke hatte eine Länge von 400m und war gespickt mit Hinternissen, Treppen, Wassergraben und kleinen Aufstiegen. Ich wusste bereits aus dem letzten Jahr das mir die Strecke entgegenkommt und ich dieses Jahr mit einer viel besseren Form am Start stand. Letztes Jahr kam ich auch bis ins Finale, musste mich aber das auf dem 5ten Rang zufrieden geben. Aber man muss auch immer zuerst durch alle Vorläufe kommen und das ganze ohne Defekt und immer in den ersten 3 Rängen. Ich kam aber gut durch alle Vorläufe und stand nun im Finale. Dort lies ich nichts anbrennen und fuhr vom ersten Meter an in Führungliegend dem Sieg entgegen. Somit Gewann ich das Rennen mit einem grossem Vorsprung vor dem dänischen U23 Vice Weltmeister Jakob Fugelsang und dem holländischen Olympiasieger von 1996 Bart Brentjens.
Frischibike Challenge Pontresina Am Samstag Abend vor der Frischibike Challenge organisierte Thomas Frischknecht für uns Fahrer noch ein Short Race. Die Strecke war super gut, mit allem drum und dran. Treppen, Aufstiege, Wiesen, Teer, Sandbeet, Kiesdurchfahrt und kleine Sprünge. So das man über die zu fahrenden 16 Runden volle Konzentration brauchte, ansonsten kommts nicht gut. Um 20.30 wurde dann gestartet, ich gut weg und übernahm gleich die Führung. Jede 4te Runde war dann Wertungsrunde in denen es für die ersten 3 etwas Geld zu gewinnen gab. Ich kam immer unter die ersten 3 bei diesen Wertungen, nach der letzten Wertung attackierte Frischi dann, ich versuchte noch mitzugehen, doch ich musste ihn ziehen lassen, auf der letzten Runde holte mich dann Guschi zusammen mit dem Italiener Toni Longo ein. Am Ende hatte ich keine Chance mehr und musste mich mit dem 4ten Platz begnügen. Am Sonntag dann wurde zur Frischibike Challenge gestartet. Bei dieser gehts nicht drum wer am schnellsten im Ziel ist, sondern ganz einfach Spass haben an einer schönen Biketour, wo die Fahrer in diverse Gruppen eingeteilt werden diese dann wir Profis leiten. Für diejenigen Teilnehmer die noch nicht genug nach 42km hatten gab es noch ein Bergzeitfahren mit Zeitmessung. Sowie dann natürlich auch einen Downhill mit Zeitmessung. Solch ein Event macht für jeden richtig Spass, da es für jedermann etwas dabei hat.
Citysprint Chur und Swisspowercup Savognin Bereits am Freitagabend fand in Chur der von Silvio Bundi organisierte Citysprint statt. Trotz strömenden Regens waren sehr viele Zuschauer am Streckenrand der über 230m langen Strecke. Sie war gespickt mit Hinternissen und kleineren Sprüngen. In der Quali die über eine Runde führte fuhr ich die zweit schnellste Zeit. Schnellster war ein Dualfahrer. Das Rennen führte über ein k.o system und immer über eine Runde. Ich kam bis ins Finale, dort musste ich gegen einen Dualfahrer antretten. Bereits am Start ging ich in Führung und das ziemlich klar, doch als ich in die erste Wende einbog knallt mich dieser mit voll ab, er fuhr so ziemlich unfair, was für uns Crosscountryfahrer sehr ungewohnt ist. Aber ich denke im Dual ist das normal. Nun ja, so wurde ich halt zweiter. Bereits am Tag darauf fand der Swisspowercup in Savognin statt. Ich hatte bereits beim Einfahren noch sehr schlechte Beine. Jeder der die Strecke in Savognin kennt, der weiss, dass das Rennen dort mit schlechten Beinen wirklich keine gute Laune macht. Ich hatte die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben, denn es ging mir schon öfters so das die Beine beim einrollen schlecht waren und dann am Rennen super drehten. Heute aber wars nicht so, bereits in der ersten Runde hatte ich sehr mühe das Tempo der Spitze mitzugehen. Bereits in der zweiten von acht Runden musste ich reissen lassen. Schaute dannach aber noch etwas zu Teamkollege Pascal Meyer, der noch um die EM Quali der U23 kat. fuhr. Leider nach etwa 6 Runden war bei ihm Finito, er bekam leider krämpfe und ich konnte nichts mehr für ihn tun. Fuhr dann auf Platz 13 ins Ziel. Weiter gehts erst in Zwei Wochen mit der Frischi Bike Challenge in Pontresina. Wer sich noch Anmelden möchte kann dies auf folgendem Link machen. Frischi Bike Challenge
Worldcup Champery Am 9.6 fand der 3 Lauf des UCI Worldcup in Champery statt. Wir reisten bereits am Donnerstagmorgen an, da das Rennen bereits am Samstag stattfand. So konnten wir am Donnerstagnachmittag noch 2 lockere Runden drehen. Gleich auf der ersten Runde merkte ich das die Strecke extem wenig Erholungsphasen aufwies. Bei strahlendem Sonnenschein und vielen Zuschauern starteten wir pünktlich um 14.00 Uhr. Gleich zu beginn gings in einen sehr steilen und ziemlich langen Aufstieg. Ich kam gut weg und oben beim höchsten Punkt war ich bereits auf dem 8ten Platz. Ich konnte diese Position aber leider nicht allzulange halten. Als es dann in der 2 von 8 Runden heftig begann zu regnen war die Strecke extrem rutschig und man hatte das bike nicht immer 100% unter Kontrolle. Ich erholte mich vom schnellen Start sehr schlecht, begann daher in der 5ten Runde einen Fehler und stürzte so dumm, dass mein Wechselauge so verbogen wurde das ein sofortiges weiterfahren nicht möglich war. Richtete dieses kurz und fuhr so weiter. Bei der nächsten Techzone half mir dann mein Papa kurz und richtete dies so super das ich ohne weiter Probleme weiterfahren konnte. War aber dadurch bis etwa Platz 30 zurückgefallen. Kämpfte dann nochmals und kam so am Ende des Rennens auf Platz 27 ins Ziel.
Worldcup Offenburg Nun fand der 2te Lauf des MTB Worldcup in Offenburg statt. Die Strecke war einfach genial und super schön zu befahren (im trockenen Zustand). Am Sonntag morgen dann aber fing es heftig an zu regenen. Meine Motivation war aber dennoch gross, da bei dem Frauenrennen das am morgen stattfand ziemlich alles fahrbar war. Ich konnte mit der Nummer 38 einstehen und so war ich an der Startaufstellung soweit vorne wie noch nie bei einem Worldcup. Um 14.00 gings dann bei leichtem Regen los, die Strecke war gut befahrbar und ich konnte mich sofort etwa um die Position 12 einreihen. Dann aber etwa in der 3ten von 7 Runden hörte es leider auf zu Regen, was die Strecke sehr klebrig machte. Nun hiess es bei vielen Aufstiegen die sich im Wald befanden schieben statt fahren. Dies ist bekanntlicher weise eine grosse Schwäche die ich besitze. Daher musste ich mich noch von einigen Gegnern überholen lassen und fuhr so nach 2h30min (was bei diesen Bedingungen viel zu lange ist) als 21ter übers Ziel.
SM Gränichen (persönlicher Bericht) Letztes Wochenende fanden in Gränichen die Schweizermeisterschaften im Mountainbike XCO statt. Bereits am Freitagabend reisten wir an, da die Strecke nur am Samstag von 10.45-12.30 für offizielles Training geöffnet war. Ich nutzte diese Zeit gut aus und konnte einige Runden auf Strecke drehen. Sie gefiel mir von anhieb an sehr gut und ich fühlte mich auch wohl auf der Strecke. Ich wurde dann am Samstagnachmittag noch zusätzlich motiviert als Kollege Thomas Litscher den SM Titel der Juniorenkategorie souverain für sich gewann. Ich freute mich riesig für ihn, als er ins Ziel fuhr bekam ich Hühnerhaut und das bei sonnigen 30 Grad. Am Sonntag um 14.00 galt es dann für uns ernst. Ich konnte ohne jeglichen Druck an den Start gehen, da ich mit sicherheit nicht zu den Top Favoriten gehörte. Daher war ich auch ziehmlich ruhig und nicht nervös am Start. Es wurde wie ich bereits erwartet habe sehr schnell gestartet. Nach der 1 von 9 Runden waren wir eine 7ner Gruppe (Flückiger, Guschi, Frischknecht, Manetsch, Vogel, Sauser und ich) die sich dann in der 3ten Runde auf eine 5er Gruppe verkleinerte. In Runde 5 suchte Guschi eine Vorentscheidung mit einer mutige Attacke. Er konnte so eine Runde solo vorausfahren ehe wir ihn wieder einholten. Er verlor eine Runde später dann leider den Anschluss zur Spitzengruppe. Nun waren wir auf den letzten 3 Runden und nur noch 4 Fahrer. (Flückiger, Vogel, Sauser und ich) Nun fuhr ich sehr oft an 4ter Position beobachtete das ganze immer etwas von hinten. Lukas Flückiger machte auf mich immer einen super Eindruck und er war als wir auf die letzte Runde fuhren auch mein Favorit. Daher achtete ich eigendlich eher auf ihn. Als bis zum Kiesgruebenaufstieg (dem steilsten Aufstieg auf der Strecke) niemand attackierte versuchte ich es mal, ich tritt an 4ter Position voll an und konnte so vor der kleinen Abfahrt einen Vorsprung von etwa 3 Sekunden rausfahren. Ich wusste jetzt muss ich es versuchen, fuhr dann die Abfahrt in der Kiesgrube perfekt und hatte so unten bereits einen Vorsprung von etwa 10 Sekunden. Nun musste ich nochmals einen Anstieg, eine Abfahrt plus noch etwa 400m flach ins Ziel. 50m vor dem Ziel schaute ich nochmals nach hinten und wusste jetzt wirds reichen. Ich gewann das Rennen mit einem Vorsprung von 3.7 Sekunden vor Lukas Flückiger und Florian Vogel. Ich bin natürlich überglücklich, konnte es im Ziel kaum glauben. Ich dachte ich sei in einem Traum und noch nicht aufgewacht. Erst jetzt, etwa einen Tag später realisiere ich das ich Schweizermeister geworden bin.
SM Gränichen Damit hatte niemand gerechnet: Jürg Graf düpiert die hochkarätige Konkurrenz angeführt von Titelverteidiger Christoph Sauser und feiert an den Schweizermeisterschaften in Gränichen seinen bedeutendsten Sieg. Trotz der selektiven und anspruchsvollen Strecke blieb das Rennen der Elite bis zur Ziellinie unglaublich spannend. Eine sieben Mann starke Gruppe mit Sauser, Vogel, Gujan, Flückiger, Manetsch, Graf und Frischknecht setzten sich bereits in der ersten Runde vom Rest des Feldes ab. Als erster vermochte Frischi nach einem Ausrutscher diese Gruppe nicht zu folgen, die verbleibenden Fahrer griffen abwechselnd an aber lange Zeit gelang es niemanden sich entscheidend abzusetzen. Erst drei Runden vor Schluss vermochten Gujan und Manetsch das Tempo der Spitzengruppe nicht zu folgen. Die letzte von neun Runden nahmen Vogel, Gujan, Sauser und Graf noch gemeinsam in Angriff. Mitte der letzten Runde griff Jürg Graf an und konnte sich leicht absetzen. Keiner der drei Verfolger vermochte das Loch zu schliessen und so konnte Jürg drei Sekunden Vorsprung ins Ziel retten, Flückiger gewann den Sprint um Rang zwei gegen Florian Vogel.
13.05.2007 Swisspowercup Hasliberg Bereits am Freitagabend waren wir angereist, dadurch konnte ich ziemlich stesslos am Samstagmorgen die Strecke fürs Hauptrennen besichtigen. Da wir ja am Abend noch mit unserem Team zum Teamrelay antratten. Um 18.15 gings nun los mit dem Teamrelay, 4 Fahrer (1 Elite, 1 U23, 1 Junior und eine Frau), 8 kleine Runden und jeder Fahrer muss 2 Runden Fahren. Ich wollte den Start für unser Team machen, wollte unbedingt eine super Runde fahren. Nun fiel der Startschuss und ich kam die ersten Meter super weg, hatte bereits einen kleinen Vorsprung da riess mir nach etwa 50m leider die Kette. Thomas Litscher reagierte super und fuhr gleich los, aber natürlich hatten wir bereits einen Rückstand von etwa 30 Sekunden, was bei einem Teamrelay enorm viel ist. Der Mech. montierte mir eine neue Kette und ich startete als 4ter Fahrer von unserem Team. Vivienne Meyer übergab mir bereits an 4ter Position, ich konnte nochmals 2 Fahrer einholen und übergab dann auf Platz 2 wieder an Thomas Litscher der nun auf seine 2 Runde ging. Ich konnte nun als Schlussfahrer starten, wer möchte das nicht wenn das Team so gut gefahren ist und das trotz einem Defekt den ich verursacht habe. Nun ging ich auf die letzte Runde und fuhr nun dem Sieg entgegen und ich schaffte dies voll. Wir (Thomas Litscher, Severin Disch, Vivienne Meyer und Ich) gewannen das Teamrelay vor dem Swisspower MTB Team. Nun zum Hauptrennen, es ist ein Class1 Rennen in der Schweiz und die Internationale Konkurenz war wiedermal gross. Wie üblich starteten wir um 14.00, ich musste mich gut einfahren da ich das Teamrelay vom Samstagabend noch richtig spürte. Aber der Start lief wunschgemäss. Ich kam nach der ersten Runde auf dem 8ten zwischenrang zurück. Konnte diese Position auch bis mitte der 3ten von 8 Runden behalten, danach spürte ich allmählich das Rennen vom Vortag und ich fiel etwas zurück. Was ja für den Kopf nicht unbedingt gut ist. Trotzdem fand ich wieder etwas einen Rhytmus und konnte so auf dem 12 Platz ins Ziel fahren. Jetzt hoffe ich natürlich auf eine gute Erholung, so dass ich mich nochmals gut für die SM am kommenden Wochenende Vorbereiten kann.
05.05.2007 Swisspowercup Perrefitte und Sunshine Race Nals (I) Am Samstag fand in Perrefitte der 3te Lauf des Swisspowercups statt. Bereits am Freitag waren wir angereist und übernachteten dort im Hotel. Am Samstag fing es dann kurz vor unserem Start heftig zu gewittern an. Daher wurde die Strecke sehr schmierig und rutschig. Um 16.00 fiel dann der Startschuss im Jura. Ich konnte ein gutes Tempo fahren und kam auf dem 4ten Platz zurück aus der ersten Runde. Bis zwei Runden vor Schluss fuhr ich immer in einer 4-5er Gruppe mit. Konnte mich dann aber lösen von dieser und zum 3 platzierten Guschi aufschliessen. Nun fuhr ich auf dem 3ten Rang auf die letzte Runde, am letzten Anstieg als Guschi das Tempo verschärfte konnte ich nicht mehr mithalten und verlor so den Anschluss. Bis zum Ziel hatte ich 9 sek. Rückstand. So nahe war ich noch nie an einem Elite Swisspower Podest Platz. Bereits am Sonntag gings dann wieder ab ins Südtirol zum Classe 1 Race von Nals. Es hatte sehr viele gute Fahrer am Start und daher ich am Samstag bereits in Perrefitte gestartet war wusste ich das es nicht leicht wird. Am 1.Mai um 14.15 erfolgte der Start zum Rennen. Der Start war brutal, da es zuerst mal ca. 2km mit einer Steigung von 14% auf der Teerstrasse zum höchsten Punkt der Strecke ging. Oben angekommen war ich etwa auf Platz 8, dies änderte sich nicht bis zur 3 von 8 Runden. Dort kam dann der Hammer, ich hatte keinen Power mehr, das Rennen in Perrefitte war jetzt spürbar in den Beinen. Ich fuhr noch die Runden zuende und viel noch auf den 12ten Platz zurück. Was eigendlich auch nicht schlecht ist. ;-) Da das Sunshine Race auch gut besetzt war.
22.4.2007 Worldcup Houffalize Nun stand am letzten Wochenende der erste Worldcup an, alle hatten etwas komische Nummern so das am start ein Chaos vorprogrammiert war. Da 250 Fahrer nach ca. 800m Anstieg auf einen Waldweg einbogen. Ich konnte mich etwas vorarbeiten bis etwa auf Platz 60. Was nicht schlecht war da ich mit Nummer 126 ja schon 60 Fahrer auf der 14% steilen Teerstrasse überholt habe. Nun musste ich mich aber zuerst wieder etwas erholen, was nicht ganz einfach war auf dieser holperigen, harten und brutal staubigen Strecke. Tat dies aber trotzdem ganz gut und konnte mich danach konstant nach vorne arbeiten, so das am Ende der 38 Platz rausschaute, was sehr gut für mich ist, da ich jetzt beim nächsten worldcup mit der Nummer 38 sicher kein Startproblem wegen der hohen Nummer mehr habe. ;-)
15.4.2007 Swisspowercup Winterthur Samstags um 16.00 Uhr fiel der Startschuss zum 2.Lauf des Swisspowercups in Winterthur. Ich habe mich gut aufs Rennen vorbereitet und wusste das meine Form eigendlich nicht schlecht sein sollte, aber man kann ja auch immer einen schlechten Tag erwischen, was ich aber nicht hatte. Ich startete gut und übernahm die Führung. Konnte mich dann mit den 3 Superstars Absalon, Kessiakoff und Vogel absetzten. Wir hatten schnell einen Vorsprung, nach 2.5 Runden konnte ich das Tempo nicht mehr mitgehen und musste abreisen lassen. Was auf dieser Strecke noch ziemlich blöd ist, da sie viel Flachstücke hatte, bei diesen Windschatten gefragt war. Tja, nun stand ich ganz alleine da. Wusste nicht ob ich jetzt zufahren soll oder ob ich mich in die hintere Gruppe zurückfallen lassen sollte. Das Rennen dauerte zu diesem Zeitpunkt noch 5 von 7.5 Runden. Ich entschloss mich fürs zurückfallen lassen. Nun eine Runde später hatten sie mich eingeholt. Ich fühlte mich nach wie vor super und war der stärkste Fahrer in der Gruppe. Diese Gruppe harmonierte aber nicht, so das wir nur zudritt Führungsarbeit lieferten, was sehr schade war. Dadurch attackierte ich diverse male. In der letzten Runde dann aber richtig und es gelang mir auf dem 4ten Platz ins Ziel zukommen. Was mich natürlich überglücklich machte.
02.04.2007 Swisspowercup Schaan Nun startete die MTB Saison 2007 mit einem riesen Starterfeld mit den besten Fahreren der Welt. Ich fühlte mich bereits die ganze Woche gut in Form, obwohl ich einwenig verkühlt bin und wollte dadurch natürlich meinen Formstand allen beweisen. Musste dann aber relativ weit hinten einstehen und so war es um so schwiriger beim Start der sehr engen, aber super schönen Strecke in Schaan nach vorne zu kommen. Aber Gerüchte sagen das der Start schon immer meine Stärke war, so viel es mir leichter die 30 Positionen gutzumachen, stürzte dann aber beinahe als ich an Lado Fumic vorbei wollte und der dann auf meine Seite zog. Aber nicht für ungut, war eigendlich auch meine Schuld, er hat ja keine Augen hinten. :-D Konnte dann bis mitte 6 von 10 Runden mit den beiden Fumic's und Frischi in der Gruppe fahren, so zwischen Platz 15-18. Dann kam der 'Hammermann' und ich musste schauen das ich die letzten 3 Runden noch schaffte. Nun eigendlich sehr schade, bin aber trotzdem SEHR zufrieden mit der Leistung bei diesem Starterfeld. Kam am Ende auf Platz 22 und als 7 Schweizer ins Ziel. Das Rennen machte riesen Spass, vor allem durch die vielen Zuschauer, den vielen Bekannten und den Kollegen die mich super anfeuerten, so das ich teils sogar 'güggelihuut' bekam. Danke nochmals...
19.03.2007 Saeco Pokal Randegg (DE) Nun wurde die Saison wieder gestartet. Der Saeco Pokal ist eine gute Vorbereitung nach den vielen Trainingkilometern die ich gemacht habe. Es lief eigendlich ganz gut fürs erste Rennen, bin zwar noch nicht super in Form aber ich denke auf der richtigen Bahn dazu. Ich gab das Rennen 1 Runde vor Schluss auf. Der Grund war aber nicht das ich nicht mehr mochte, sondern eher die brutalen Windböhen die mich einige male etwas versetzt haben. Bin aber auch selberschuld, da man eigendlich bei brutalem Seitenwind mit den hohen Carbonlaufrädern kaum fahren kann. Kein Wunder das ich der einzige mit hohen Felgen war. :-) Aber immerhin hats gut ausgesehen. ;-)
02.12.2006 Soccercup Freiburg Am letzten Samstag fand in Freiburg der Internationale Soccercup statt. Wir sollten die Schweiz vertreten. Wir= ich, Joel Graf, Rene Hutter, Rene Walker, Christof Bischof und Martin Gujan. Wir reisten bereits am Freitag an und gingen noch in den Ausgang. Bereits am Samstagmorgen um 10 Uhr hatten wir unser erstes Spiel. Welches wir gleich mal verloren haben. Danach aber kamen wir langsam aber sicher in Form. Gewannen von nun an jedes Spiel ohne Gegentreffer (dank dem super Torwart Schüll) bis zum Halbfinale. Dort war dann die Power raus (anscheinend waren wir doch etwas zulange im Ausgang), wir kamen so auf den guten 4ten Platz. Das Team bestand bei uns aus 4 Feldspielern, 1 Torwart und 1 Auswechselspieler.
27.11.2006 Radquer Bützberg Nun fand heute mein letztes Rennen dieser Saison statt. Um 14.30 starteten wird zum 8ten Radquer von Bützberg. Bereits nach dem Start hatte ich schwere Beine und diese sollten auch nicht besser werden. Ich kam gerade mal auf dem 10ten Platz ins Ziel. Nun bin ich froh habe ich etwas Pause um mich voll zu erholen.
19.11.2006 Radquer Hittnau Heute startete ich beim Radquer in Hittnau, diese Strecke gehört ehrlich gesagt nicht zu meinen Lieblingsstrecken. Sie weisst eine brutale Laufpassage auf, die mir überhaupt nicht zusagt. Wie immer um 14.30 viel der Startschuss, leider gab es bereits am Start einen riesen crash bei dem sich ein Fahrer verletzte. Ich kam gut weg und konnte mich ca. um Platz 12 einreihen, fuhr aber dann zu wenig konsequent und musste so einige Plätze abgeben. Bekam dann ca. in Runde 4 von 10, durch die Laufpassage auch sehr Rückenschmerzen und musste mein eigenes Tempo durchfahren. Kam dann noch auf Platz 16 ins Ziel.
13.11.2006 Radquer Frenkendorf Frenkendorf ist im Radquerkalender eine meiner Lieblingsstrecken, da sie sehr schwierig zu fahren ist durch die vielen Kurven und Richtungswechsel. Durch die starken Regenfälle vor dem Start wurden die vielen Wiesenpartien zu Rutschbahnen. Ich startete gut und konnte mich ca. auf Position 15 einreihen, kam dann immer besser in fahrt bis ich dann ca. mitte Rennen bei einer Hürde zu spät vom Velo kam und voll in die Hürde tätschte. Nun weiss ich das diese Hürden super Stabil sind und sich keinen Millimeter verschieben lassen. In der darauf folgenden Runde kam ich komplett aus dem Rythmus und verlor viel Zeit. Fing mich aber wieder und konnte wieder etwas nach vorne fahren und kam auf Platz 15 ins Ziel. Ärgerlich ist, dass mir nur 20 Sekunden auf Platz 9 gefehlt hat.
05.11.2006 Radquer Schmerikon Heute startete ich auf der super schnellen Strecke von Schmerikon. Die Strecke gefiel mir sehr gut. Ich erwischte jedoch einen schlechten Tag und kam heute leider nicht über den 21ten Rang hinaus.
29.10.2006 Radquer Rüti (ZH) Am morgen als ich aufwachte und den Regen sah, war für mich klar, heute wirds schlammig und hart. Dadurch das Rüti so oder so eines der harten Quer ist (mit vielen Laufpassagen) wusste ich das es enorm hart wird. Wie einige wissen bin ich nicht gerade ein guter Läufer, dies spiegelte sich auch in Rüti wieder. Ich kam das ganze Rennen nie so richtig auf touren und wurde schlussendlich 18ter. Nun freue ich mich auf das nächste Rennen in Schmerkon und hoffe das es schönes Wetter sein wird.
22.10.2006 Radquer Wädenswil Um 14.30 erfolgte der Start beim Radquer in Wädenswil. Ich startete normal gut und konnte mich in der Spitzengruppe einreihen. Gegen Ende des Rennens hatte ich jedoch etwas mehr Mühe den Anschluss zu halten, immer wenn Tour de France bestreiter und Phonak Profi Alex Moos angriff war das Tempo enorm hoch, ich konnte das Loch aber immer wieder zufahren und kam so mit 17 Sekunden Rückstand auf Platz 5. Ich bin hiermit mehr als zufrieden, dass war bisher mein mit Abstand besstes Radquerrennen das ich bestritten habe.
15.10.2006 Radquer Fehraltdorf Heute startete ich beim Internationalen Radquer in Fehraltdorf in die neue Saison. Das Fahrerfeld hatte zahlreiche brutal schnelle Teilnehmer von überall. Um 14.30 bei Sonnenschein fiel der Startschuss. Ich kam am Start gut weg und konnte mich an 12ter Position einreihen. Bereits aber in der vierten von zwölf Runden verliessen mich meine Kräfte und ich kam dann am Ende des Rennens auf Platz 23 ins Ziel.
01.10.2006 Marathon Parenzana Kroatien Da es mir letztes Jahr super gut in Porec gefallen hat, reisten wir dieses Jahr bereits am Mittwoch in den Süden. Das Wetter war dann auch so wies im Süden sein sollte, schön und warm. Am Sonntag war es dann soweit, um 10.30 gings los. Die Strecke führte über 65km und 1700hm, d.h ist ziemlich flach und schnell. Ich startete verhalten und konnte so auch nicht ganz mit der Spitze mithalten. Meine kräfte liesen bereits bei km 25 etwas nach und ich verlor wertvolle Zeit durch den fehlenden Windschatten in den Flachteilen. So kam ich auf Platz 7 ins Ziel.
17.09.2006 Walzenhausen Um 14.30 fiel der Startschuss bei strahlendem Sonnenschein. Ich war gut motiviert und fuhr auch bereits in der ersten Runde mit Hutti vorne weg. Da wir beide uns super gut kennen wusste jeder von den Schwächen des anderen. Ich kontrolliert das Tempo so das wir den Vorsprung ständig ausbauten. In der 3ten von 4 Runden hatte er aber leider einen Platten und ich musste alleine vorne fahren. Ich fuhr mit gleichem Tempo weiter und konnte so das Rennen für mich endscheiden. Die Plätze zwei und drei gingen an Hutti und Schüll.
11.09.2006 O-Tour Sarnen Am Wochenende startete ich in Sarnen beim Etappenrennen der O-Tour. Die Strecken waren alle sehr schnell und nicht auf mich zugeschnitten. Am Samstag Nachmittag fiel der Startschuss zu XC Rennen. Ich konnte das Tempo der Spitzengruppe gut mitgehen auf dieser schnellen Strecke. Als wir dann nur noch zu viert in Führung waren fing ich mir einen Platten und musste das Rad hinten wechseln. Ich fiel dann durch diesen Zwischenfall noch auf den 5ten Platz zurück. Um 18.00 war dann der Start zum Short Race. Die Runde war sehr kurz und musste 21mal umfahren werden. Jede 3te Runde war eine Wertungsrunde, was natürlich das Rennen sehr intensiv und schnell machte. Im Ziel kam ich mit 6 Punkten knapp geschlagen von Thomas Dietsch auf dem 4ten Rang an. Bereits am nächsten morgen um 8.00 startete der Marathon über 85km. Ich konnte das Tempo am Anfang gut mitgehen, auf einmal aber liessen meine Kräfte enorm nach und ich musste das Rennen aufgeben.
01.09.2006 Citysprint Bremgarten Gestern fand in Bremgarten vor vielen Zuschauer der 2te Citysprint statt. Es waren zahlreiche Four Crosser und Crosscountryfahrer am Start. Bei den Vorlaufen galt es je 2 Runden und beim Finale 5 Runden zu bewältigen. Ich erwischte in den ersten Vorläufen schnelle Gruppen und musste mir die Kräfte etwas einteilen. Kam aber immer gut durch alle Läufe und nun stand ich im Finale zusammen mit Guschi, Vogel und Till. Nun galt es 5 Runden zu bewältigen, ich fuhr taktisch da ich nicht mehr die frischesten Beine hatte und kam so nach einem schnellen Rennen auf Platz 3. Gewonnen hatte das Rennen Florian Vogel vor Martin Gujan und mir.
26.08.2006 Ostschweizcup Appenzell Am letzten Wochenende fand in Appenzell das Bikerace statt. Mitdabei war dieses Jahr auch Christof Bischof. Ich wusste bereits vor dem Start das dieser Bischi eine Harte Nuss wird. Da ich auch frisch aus der Trainingspause kam schien das eine praktisch unmögliche Situation ihn hier zu schlagen. Nun zum Rennen, in der ersten von vier Runden konnte ich ihm folgen, dann aber musste ich abreissen und ihn ziehen lassen. Ich fuhr die restlichen Runden mein eigenes Tempo durch und kam so auf Platz 2 ins Ziel.
19.08.2006 Pizolchallenge Dieses Wochenende stand für mich, Daniela Graf, Joel Graf und Markus Neff (alles Mountainbiker vom RV Altenrhein) mal was neues auf dem Programm.
15km Inline, 12.5km MTB Berg, 7km Berglauf, 12km Tallauf. Daniela startete gut mit den Inlineskates und übergab mir auf Platz 25 den Bändel, ich fuhr dann denn Berg hoch überholte dabei 21 Fahrer und übergab als 4ter auf 1600m.ü.M an Joel, der konnte denn Platz beim Berglauf halten und übergab so als 4ter an Talläufer Markus Neff. Er schlug sich super, musste sich zwar noch von einem Läufer überholen lassen und so kamen wir auf Platz 5 ins Ziel. Wir waren mit Abstand das schnellste Team dass eine Frau einsetzte, was auch unser Ziel war.
13.08.2006 Argoviacup Hägglingen Am Sonntag Morgen um 10.45 fiel der Startschuss in Hägglingen (AG). Ich startete verhalten und konnte mich trotzdem gleich mit 2 Fahrern absetzten. Als dann Till Marx das Tempo nochmals verschärfte musste ich abreisen lassen. Fuhr dann mein Tempo durch und kam auf Platz 3 ins Ziel. Till Marx gewann das Rennen Solo vor dem Deutschen Meister Benjamin Rudiger und mir. Da die Strecke noch viele Laufpassagen vorwies konnte ich etwas für die kommende Radquersaison trainieren.
06.08.2006 Südtirolcup Schlanders und Swisspowercup Bern Am Freitag Abend fand in Schlanders im Südtirol ein Abendrennen statt. Ich war sehr motiviert für diesen Event. Der Startschuss fiel dann um 20.00 Uhr bei Scheinwerferlicht. Ich startete schnell und konnte mich mit Toni Longo und Roel Paulissen absetzten. Ende der 4ten Runde konnte ich den beiden nicht mehr Folgen. Kam aber dann in der letzten Runde nochmals bis auf 5 sek. an die beiden ran. Es reichte aber nicht mehr und ich fuhr vor sehr vielen Zuschauern als Zweiter ins Ziel. Zweiter, weil Toni Longo der das Rennen gewann in der U23 Kategorie gewertet wurde. Am Sonntag stand der Swisspowercup in Bern statt. Ich hatte ein gutes Gefühl beim einfahren und startete auch gut. Nach der Startschlaufe kam ich auf Platz 9 zurück. Bei den sehr schlammigen Bedingungen liessen sich aber heute defekte nicht meiden und ich musste das Rennen leider mit defekten Bremsen frühzeitig beenden.
23.07.2006 Swissbikemaster in Küblis Ich hatte gute Erinnerungen aus dem letztden Jahr, wo ich mit einem neuen Streckenrekord die kleine Runde gewann. Dieses Jahr musste ich zum ersten mal die 120km Distanz Absolvieren. Um halb 7 fiel der Startschuss in Küblis. Ich fühlte mich bereits zu Beginn des Rennens nicht gut, kämpfte mich aber trotzdem über die Garschinahütte. Bereits in St Antönien gab ich das Rennen unmotiviert auf.
15.07.2006 Schweizermeisterschaften in Savognin Letztes Wochenende fanden die Schweizermeisterschafen in Savognin statt. Ich wollte natürlich ein gutes Ergebnis herausfahren. Da ich mich gut vorbereitet habe hatte ich bereits vor dem Start ein gutes Gefühl, war aber dadurch auch etwas nervöser wie gewohnt. Es war bereits vor dem Start klar das es ein sehr heisses, langes und hartes Rennen geben wird. So das mit Sicherheit der Konditionell stärkste Fahrer gewinnen wird. Nun startete ich meine erste Elite Schweizermeisterschaft mit dem Ziel einen Platz in den Top 12. Was bei dem sehr hohen Schweizer Niveau nicht ganz einfach ist. Ich kam nicht super weg beim Start und reihte mich um Platz 11 ein. Konnte mich dann aber durch meinen verhaltenen Start steigern und kam so auf Platz 9 ins Ziel. Neuer Schweizermeister wurde Christoph Sauser. Mit meiner Platzierung bin ich sehr zufrieden und ich freue mich auf den zweiten teil der Saison.
09.07.2006 XC Beatle Kaprun Ein super Weekend mit sehr hohem Spassfaktor in Kaprun. Es war kein CrossCountry Rennen aber es war auch kein Short Race. Gestartet wurde zu 6 und 3 Fahrer kamen jeweils eine Runde weiter. Die Runde war 400m und musste 6mal pro Lauf gefahren werden. Bereits zu Beginn hatte ich eine sehr starke Gruppe mit dabei auch Paulissen, der Querfahrer Peter Presslauer und Bischi. Wir wussten alle das einer von uns bereits sehr früh unter die Dusche musste. Ich fuhr klug und übersprintete dann Paulissen auf der leicht aufsteigenden Zielgerade. Ich schaffte es bis ins Finale und wurde dort leider vom auf Platz 2 fahrenden Slowenen mit in einen Sturz verwickelt. Sehr schade da ich auf einer aussichtreichender Position unterwegs war. Ich nahm das Rennen an letzter Position wieder in Angriff und wurde noch 5ter. Gewonnen wurde das Rennen von Bart Brentiens vor Christoph Sokoup und Bischi. Es war eine super Veranstaltung mit anschliessender Party. Wie immer waren ich und Bischi wieder mal die einzigen Fahrer die an der Party waren. :-)
02.07.2006 Goldenrace Schleitheim Am Sonntag fand dann der Marathon in Schleitheim statt. Ich wusste das es eine schnelle Strecke war und diese sind mir nicht auf den Leib geschnitten. Aber ich wollte es als Vorbereitung für die SM die in 2 Wochen stattfindet bestreiten. Es waren 90km und 2500 Höhenmeter zu absolvieren. Ich merkte bereits bei dem ersten längeren Aufstieg das meine Beine noch zu müde waren um auf dieser harten Strecke vorne mitzufahren. Nach ca. 60km rutschte mir dann in einer sehr schnellen Abfahrt das Vorderrad weg und ich stürzte schwer. Weiss nicht mehr wieviel mal es mich überschlagen hat. Auf alle Fälle habe ich während dem Flug nicht daran gedacht das ich gleich wieder aufstehen könnte. Ich hatte aber Riesen Glück und konnte das Rennen mit Schürfungen und Prellungen am Oberkörper doch noch auf dem 10. Rang beenden.
02.07.2006 ShortRace Pontresina, FrischibikeChallenge Dieses Wochenende standen 3 Rennen auf dem Programm. Am Freitag war das Shortrace in Pontresina angesagt. Die Streckenführung war nicht wie üblich bei Shortraces, sondern es hatte einen brutalen Aufstieg. Bei der ersten Wertung konnte ich mir noch Platz 3 sichern, danach aber erholte ich mich zu schlecht und musste Tempo rausnehmen. Soviel das ich nicht mehr vorne mitfahren konnte, 2 Runden vor Schluss gab ich dann das Rennen auf. Am Samstag fand dann die FrischibikeChallenge statt, es waren 62km zu fahren. Nicht so wie bei einem normalen Rennen sondern es war eher eine gemütliche Biketour durchs Engadin. Die Strecke war sehr schön und es machte einen Riesen Spass.
25.06.2006 Swisspowercup La Chaux de Fonds Nicht ganz erfolgreiches Rennen in La Chaux de Fonds. Gestern bei der Anreise nach La Chaux de Fonds wars wiedermal wie verhext. Der ganze Weg im Auto hatten wir heiss und geschwitzt. In La Chaux de Fonds angekommen fing es an zu regnen. Na nu, es hat uns auch nicht umgebracht. (Regen soll ja schön machen) Heute fiel der Startschuss zum 12ten Lauf des Swisspowercups. Ich merkte bereits beim einrollen das meine Beine nicht super drehten. Was nach unserer Monstertour vom Mittwoch auch sehr gut möglich war. Zum Rennen gibts eigentlich nicht allzuviel zusagen, ich fuhr ein konstantes Rennen und platzierte mich bei Hagel, Blitz und Donner auf dem 15ten Rang.
12.06.2006 Swisspowercup Gränichen sowie Shortraces der TourdeSuisse Dieses Wochenende fanden soeben für mich 4. Rennen statt. Es begann am Freitag mit dem Shortrace in der Innenstadt in Aarau. Der Kurs war sehr eng und kurvenreich. Das heisst immer wieder beschleunigen und dann wieder abbremsen. Ich konnte mich in zwei zwischensprints bereits in den ersten 3 platzieren. Am Ende kam ich auf Platz 4 ins Ziel. Dann am Sonntag fand das Cross Country Rennen in Gränichen statt. Ich kam gut weg am Start und konnte in den ersten 3 Runden in der Spitzengruppe mitfahren. Fiel dann allerdings etwas zurück und kam noch auf Platz 12 ins Ziel. Bereits am Montag fand dann vor Zielankunft der Tour de Suisse in Arlesheim ein erneutes Shortrace statt. Ich hatte wie die meisten anderen Fahrer sehr schwere Beine beim Rennen. Konnte mich aber trotzdem in zwei Wertungen in den ersten 3 platzieren und am Ende schaute dann der 6. Rang raus. Am Dienstag stand dann das Shortrace in La Chaux de Fonds auf dem Programm. Es war ein sehr schöner und schneller Kurs. Es waren erneut wieder viele gute Fahrer am Start. Ich konnte mich am Ende knapp geschlagen von Lukas Flückiger (um 0.1 Sekunden) auf Platz 5 platzieren. Somit bin ich sehr zufrieden mit dem letzten Weekend und freue mich auf die nächsten Rennen.
27.05.2006 Weltcup Fort William (SCO) Es waren viele Fahrer die die lange Reise nach Fort William in Kauf nahmen. In Glasgow angekommen mussten wir noch weitere 3 Stunden mit dem Fahrzeug über Landstrassen nach Fort William zurücklegen. Bei Kälte (6-8 Grad), Dauerregen und starkem Wind starteten wir zum 4ten Lauf des MountainBike Weltcups in Fort William. Ich hatte bereits vor dem Start nicht die besten Beine, was nicht immer ein schlechtes Zeichen ist. Nun aber heute war es kein gutes Zeichen, da die Beine die durch die Kälte wie zwei Eisklötze waren einfach keinen Power hatten. Bereits am Start kam ich sehr schlecht weg und das änderte sich auch nicht bis ins Ziel. Ich musste die Weltcup Serie mit einem sehr schlechten 99.Rang und einer Erkältung die ich mir geholt habe in Scotland abschliessen. Nun werde ich dieses Wochenende eine Rennpause einlegen um mich wieder etwas in Form zu bringen.
21.05.2006 Weltcup Spa (der reinste Horror) Nun fand dieses Weekend der 3. Lauf des Mountainbike Weltcups statt. Am Start waren 280 Fahrer von überall der Welt. Mit Nummer 129 war ich etwa in der Mitte des Feldes. Die Strecke wäre sehr schön. (wenns trocken wäre) Aber im Regen Belgiens machen solche Schlammschlachten wirklich keinen Spass. Schätzungsweise mussten wir ca.70% zu Fuss zurücklegen. (Fahrbar waren nur Abfahrten und Teerstrassen) Am Start, der auf der Formel 1 Stecke war, kam ich sehr gut weg und konnte mich etwa auf Position 30 einreihen. Ich fühlte mich auch gut zu Beginn. (die Startrunde war zum grossen Teil befahrbar) Im Verlaufe des Rennens, da ich ein sehr schlechter Läufer bin, verlor ich immer mehr und mehr an Boden. Wurde dann auch noch in Runde 3 von 5.5 durch einen Plattfuss gestoppt. Am Ende vom schlimmsten Rennens meines Lebens lag ich unmotiviert und etwas hässig nur noch auf Platz 80. Im Ziel hatte ich Schmerzen in Armen und Rücken. Normalerweise wären es die Oberschenkel die eher etwas weh machen. Ich hoffe nun das in Schottland mal ein normales Rennen gefahren werden kann, ohne Abkürzungen und Laufpassagen.
14.05.2006 Weltcup Madrid Der zweite Lauf des Weltcups fand im Stadtpark von Madrid statt. Am Start waren 230 Fahrer aus allen Nationen. Die Strecke weisst ein flaches und schnelles Profil auf. Ich musste mit Nummer 136 sehr weit hinten starten, kämpfte mich aber gleich zu Beginn des Rennens ca. auf Platz 80 vor. Dann ging das Chaos los, die hinteren Fahrer kürzten auf der Strecke einfach eine Schlaufe ab. Somit war ich ohne etwas dagegen tun zu können gleich wieder etwa 130er. Das nervte mich natürlich sehr. Damit hatte ich auch keine Chance mehr auf diesem schnellen Parcours irgendwie in die ersten 50 zu gelangen. Was ich mir eigentlich auch als Ziel gesetzt hatte. Ich kämpfte mich am Ende nach 2h14min als 71ter ins Ziel. Nun werden wir am Freitag nach Spa reisen. Dort wird es nicht mehr so chaotisch und unfair am Start zur Sache gehen, weil sich dieser auf der Formel 1 Strecke befindet und dort kann nicht abgekürzt werden.
07.05.2006 Swisspowercup Hasliberg Heute fand das letzte Rennen in der Schweiz vor dem Weltcup in Madrid statt. Die Strecke von Hasliberg ist eine der schönsten der Swisspower Rennserie. Ich startet jedoch beim Teamrennen nicht weil ich noch etwas Müde von der vorherigen Woche war. Ich startete dann heute doch sehr gut ins Rennen und konnte mich gleich in den Top 10 einreihen. Fuhr danach dann Runde um Runde in einer Gruppe um Platz 9 bis 14. Hatte dann allerdings in der 6 von 7 Runden etwas Mühe und musste mich mit dem 12 Platz zufrieden geben. Für mich ist dieses Resultat ein deutlicher Form sowie natürlich auch Motivationsanstieg für den kommeden Weltcup Tripple. Ich hoffe nun das der Formanstieg weiterhin anhalten wird.
01.05.2006 Kriterium Deutschland Heute Starteten wir beim Kriterium von Volkertshausen. Am Start waren mit Mir, Bischi, Näf und Frischi auch vier Biker. Gleich in der ersten Sprintwertung in Runde 5 von 45 a 1.6km (80km Total) konnte ich mir die ersten Punkte sichern. Danach attackierte Näf und Frischi schloss dann einige Runden später zu ihm auf und die beiden drehten ihre Runden. Danach kehrte Ruhe ins Feld zurück und es wurde recht herum gegurkt. 20 Runden vor Schluss als Frischi und Näf alle überrundet hatten attackierten ich und Bischi und fuhren so einen Vorsprung von 40 Sekunden aufs Feld heraus. Dadurch wir sehr gut zusammenarbeiteten konnten wir uns bis ins Ziel retten. Am Ende wurde das Rennen von Näf gewonnen, Frischi wurde zweiter. Bischi und ich klassierten und auf den Plätzen 5 und 6.
29.04.2006 Swisspowercup Winterthur Am Start des 4. Laufes vom Swisspowercup in Winterthur lief bei mir alles gut. Ich konnte mich nach der ersten Runde auf dem 9 Rang einreihen. Musste dann komischerweise in der zweiten Runde etwas einbüssen, die Laufpassagen im Schlamm lagen mir einfach nicht so. Und sie waren überall wo es nicht Teer oder Kies hatte. Am Ende des Rennens das über 2h04min dauerte und nach dem einen oder anderen Sturz war ich auf Platz 16 angekommen.
23.04.2006 Swisspowercup Buchs Mit Pech und schlechten Beinen auf Platz 28 beim Swisspowercup in Buchs. Am Start lief noch alles sehr gut. Ich übernahm gleich die Führung. Aber nicht für lange Zeit. Ich Fiel kontinuierlich etwas zurück. Dann Ende der 3 Runde fing ich mir durch einen Stein einen kleinen Riss in den Hinterpneu. Ich musste mühesam mit dem Platten Reifen zur Wechselzone fahren um das Rad zu wechseln. Bei dem neuen Hinterrad passte die Hinterradscheibe der Bremse nicht super aufeinander. Dadurch stand die Scheibe sehr stark an und kostete mich viel Kraft die heute leider nicht vorhanden war. Am Ende kam dann nicht mehr als ein sehr Enttäuschender Platz 28 heraus. Mit dem ich überhaupt nicht zufrieden bin.
17.04.2006 Strassenrennen Rund um Schönaich Nun fiel für mich auch der erste Startschuss auf der Strasse. Die Strecke in Schönaich ist sehr wellig und der Zielanstieg 14% steil und ca. 1km lang. Es galt 17 Runden a 9km zu bewältigen. Ich konnte sehr gut mithalten und fühlte mich auch super, vorallem bei den Anstiegen musste ich nie am Limit fahren. In der 10 Runde dann begann es stark zu Regnen. Da ich mir beim Bundesliga Auftakt in Offenburg eine Erkältung am Hals zugezogen habe hielt ich es für eine bessere Idee das Rennen vorzeitig zu Beenden. Ich fuhr noch bis Ende der 12 Runde und ging gut gelaunt und ohne gross zu frieren unter die warme Dusche
10.04.2006 WorldclassChallenge Reinach und Offenburg Die WorldclassChallenge besteht aus dem Swisspowercup in Reinach und Bundesligaauftrakt Offenburg (Die Technisch Anspruchsvollste Strecke Deutschland). In Reinach fühlte ich mich gut obwohl mir die Strecke nicht entgegen kam. Ich kam am Start gut weg und konnte mich bis Mitte Rennen bis Platz 13 vorarbeiten. Dann merkte ich das ich meine Beine bereits etwas überbelastet hatte und musste etwas Tempo rausnehmen. Am Ende kam ich auf Platz 17 mit Krämpfen in den Beinen ins Ziel. Dann gingen ich und Schüll (der meinen Betreuer war für Offenburg) weiter nach Deutschland. Mir tat bereits am Abend alles weh und wusste nicht wie ich das rennen vom nächsten Tag in Angriff nehmen sollte. Für Offenburg hatte ich eine sehr hohe Startnummer und musste daher weit hinten einstehen. Nun ist der Startschuss erfolgt. Meinen Beine schmerzten mir bereits beim ersten Tritt und sie waren leer, kein Power und nichts kam. (am Samstag in Reinach zu stark belastet). Dadurch das die Strecke sehr viel auf schmalen Singletrails war, gab es immer wieder Stau. So hat man sehr schnell einige Sekunden verloren. Nach der ersten Runde war ich ca. 30er, konnte mich dann noch verbessern auf Platz 24. Das auf einer Strecke die mir sehr gelegen hätte, technisch Anspruchsvoll, super Stimmung trotz des Regens der Einsetze Mitte Rennen. Mit dem Platz 24 kann ich nicht zufrieden sein. Aber für den weiteren Saisonverlauf war diese Doppelbelastung gut für mich.
26.03.2006: Platz 11 im Shortrace und 28 im XC Nun Startete auch die Schweizer Bikesaison mit einem Weltklassefeld in die neue Saison. Beim Shortrace am Samstag Abend lief bei mir alles gut, musste mich zwar am Ende gegen Hermida mit dem unglücklichen 11.Rang geschlagen geben. Trotzdem war ich sehr zufrieden mit meiner Leistung. Einen Tag später beim XC wurde die Strecke durch den starken Regen in der Nacht aufgeweicht und durch den sonnigen Sonntag natürlich sehr morastig. Das ist etwas das ich gar nicht mag und mir auch nicht entgegen kommt. Ich konnte nach dem Gestrig gut gelaufenen Shortrace vorne einstehen und Startete dann auch gut. Bereits Mitte Rennen aber bekam ich etwas Schwierigkeiten mit meinem Magen und musste etwas Tempo Raus nehmen. Da das Starterfeld mit sehr vielen starken Ausländern, sowie staken Schweizer besetzt war verlor ich Ruck-Zuck einige Positionen. Das ganze änderte bis zum Ziel nicht mehr und ich musste mich mit einem hart erkämpften Platz 28 zufrieden geben. Fazit: Mit dem Shortrace bin ich zufrieden und die Form ist weiterhin noch steigend.
13.03.2006: Platz 14 zum Saisonbeginn in Zypern
Ich startete die Saison mit Platz 14 beim Marathon in Zypern. Die Strecke war nicht wirklich auf mich zugeschnitten, da das Terrain am Start ein 5km langer, flacher und breiter Aufsieg war. Ich fiel dann ziemlich schnell in die Verfolgergruppe zurück. Der Schlussteil (letzten 20km) war dann auch wieder flach und etwas für gute Roller. Das Rennen war für mich trainingsmässig sehr wichtig. Obwohl ich mir natürlich etwas mehr erhofft hatte. Das Ziel wären die Top Ten gewesen diese ich aber um ca.2min verpasste. Da ich noch keine Intensiven Einheiten trainierte und noch ne Nacht im Knast war ist das Ergebnis trotzdem anschaubar.